Da!!

Hurra, wir sind da! Sehr zufrieden und ein bisschen stolz sind wir heute vormittag in Auxerre angekommen.

360 Motorstunden und geschätzte 100 Schleusungen liegen hinter uns, Gewässer der unterschiedlichsten Art, Herausforderungen und Ängste, vor Allem aber tolle Erlebnisse, wundervoller Bilder, Eindrücke und eine Zeit des Lebens in einer ganz andere Welt. Und wir sind – von der abgesprungenen Lenkung in Wilhelmshaven einmal abgesehen – ohne technische Störungen und – von dem folgenlosen Anstoßen in der ersten Yonne-Schleuse einmal abgesehen – ohne fehlgegangene Manöver und ernsthafte Schrammen durch diese Zeit navigiert. Grund genug, mit uns zufrieden zu sein, oder?

Für die letzten zwanzig Kilometer haben wir uns ordentlich Zeit genommen, es gab auch mehrere sehr schöne und kostenlose Anlegestellen, am schönsten der in Gurgy, einem kleinen Dörfchen am Ufer, dass es verstanden hat, Leute anzulocken mit einer Kombination aus Wohnmobilstellplatz und Kai für Bootsreisende. Erstere müssen 8€ je Nacht zahlen, letztere nicht – Ätsch!

Es gibt dort sogar eine regelmäßig spätnachmittags besetzte Rezeption sowie zwei Verkaufsbuden, die Käse und Wein als reichliche Degustation anbieten, ohne Kaufdruck auszuüben. Weshalb man natürlich gerne auch ein bisschen was kauft. Auch ein Mann per Fahrrad mit einer Kiste mit Gartenfrüchten unter dem Arm kommt regelmäßig vorbei, Bäcker und kleines Lebensmittelgeschäft sind im Ortskern. Einfach schön.

Schließlich dann die letzte Etappe, die letzte Schleuse, und dann heißt es zum letzten Mal anlegen für dieses Jahr. Da ist auch ein bisschen Wehmut dabei. Etwas früher als ursprünglich gedacht, aber auch an diesem „hinteren“ Ende unserer Reise lässt uns Corona vorsichtig werden, mit Blick auf die rasant steigenden Zahlen in Frankreich werden wir uns zumindest abreisebereit halten. Noch ist diese Region nicht ganz so schlimm dran, aber auch hier steigen die Zahlen exponentiell.

Somit endet auch der Blog hier für’s erste. Wer will, kann ihn gerne so abonnieren, dass sie/er benachrichtigt wird, wenn es im Frühjahr wieder los geht, voraussichtlich gegen Ende März und dann gerne über den Bourgogne-Kanal Richtung Mosel.

Hier die letzten Bilder, von Gurgy und schließlich dem voraus (bei Regen) auftauchenden mittelalterlichen Städtchen Auxerre.

Tschüs und bleibt uns gewogen!

Maria und Knut

2 Gedanken zu „Da!!

  1. Hallo, Marie und Hallo Knut.
    Die herzlichsten Glückwünsche aus Calbe/Saale zum erfolgreichen und sicheren ankommen im Zielhafen.

    Glückwunsch!!!!

    Hoffe es geht euch gut und ihr könnt noch eine weile dort verweilen ohne wegen Corona abreisen zu müssen.

    Wir sind am Wochenende auch gut mit dem Boot in Calbe angekommen weil die Wasserstände sehr günstig für die Heimreise waren.

    Viele liebe Grüße aus Calbe
    Simone und Ingo

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  2. Herzlichen Glückwunsch,ihr habt es geschafft! Ich werde euren Blog vermissen und freue mich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Viel Freude mit eurem neuen Zuhause und dem Dasein als Schleswig-Holsteiner – wenn ich in Kiel bei meinem Bruder bin, melde ich mich mal. Bis dahin: alles Liebe von Katrin

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